Freitag, 13. Oktober 2017





Fotos: R. Niemann

 

Heute nun fand unsere Projektwoche ihren Abschluss. Wir werteten unseren gestrigen Tag aus, beendeten unsere Bastelarbeiteten und präsentierten unsere Ergebnisse.

Am frühen Nachmittag öffneten wir noch einmal unsere Türen für ehemalige Schüler und Interessierte. Wir freuen uns, dass unsere Angebote so gut angenommen wurden. Aber auch für uns war die Begegnung mit den Gästen sehr interessant und aufschlussreich. Erfuhren wir doch auf diesem Wege von vielen uns oft noch unbekannten Fakten über das Gebäude aber auch über Erlebnisse der Schüler von Einst.

Vielleicht sehen wir einige unserer Gäste beim nächsten Jubiläum wieder. Wir würden uns sehr darüber freuen. Bis dahin wünschen wir allen eine schöne Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 12. Oktober 2017








Fotos: Silke Paustian

 

Lange haben wir uns gefragt, wie die Kinder vor 100 Jahren wohl lernten, welche Fächer sie hatten, ob ihnen Schule Spaß machte und welche Regeln es für das Lernen damals gab. Das haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen erforscht.

Heute nun hatten wir etwas ganz besonderes vor. Wir probierten es mal selbst aus und gestalteten einen historischen Schultag.

Wie vor 125 Jahren teilten wir unser großes Haus in Knabenschule und Mädchenschule. Der linke Eingangsbereich und der linke Teil des Schulhofes war für die Jungen bestimmt, der rechte Eingangsbereich sowie der dazu gehörige Teil des Schulhofes gehörte den Mädchen. Auch die Schülerschaft war aufgeteilt: Heute gab es nur Jungen- und Mädchenklassen.

Schon früh am Morgen mussten wir aufpassen, dass wir auch durch das richtige Tor zum Schulhof gingen. Die Schulleiterin bzw. ihre Stellvertreterin standen an den Eingangsportalen und läuteten die Glocke zum Einlass. (Früher war das natürlich die Aufgabe des Schulhausmeisters.)

Dann gingen alle in ihre Klassen und es wurde Unterricht wie früher abgehalten. Selbstverständlich standen alle Schüler auf, als die Lehrerin den Klassenraum betrat und begrüßten sie im Chor. Nach der Kontrolle der sauberen Hände und des Taschentuches konnte es dann losgehen. Fächer wie Rechnen, Schönschreiben, Körperliche Erziehung, Malen, Gestalten, Gesang und biblische Geschichte standen auf dem Stundenplan der verschiedenen Klassen. Auch ein "Schulinspektor" kam vorbei und prüfte, ob der Schulbetrieb korrekt ablief. An dieser Stelle sagen wir ganz herzlich Dank an das Landschulmuseum in Göldenitz. Von hier aus erfuhren wir Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung unseres historischen Tages.

Während der Hofpausen versuchten wir zu spielen wie vor hundert Jahren. Und immer wieder fiel unser Blick auf den Schulhofteil der anderen Schule.

Am Ende konnten wir feststellen, dass es ganz schön anstrengend war, so lange auf eine vorbildliche Sitzhaltung zu achten, sich bescheiden zu melden, stets aufzustehen, wenn wir dem Lehrer antworten wollten und nicht zu schwatzen. Auch für die Lehrer war es nicht leicht, den ganzen Tag so streng zu sein.

Aber ganz bestimmt war es für alle ein toller Tag.

 

 

 

Tag der offenen Tür

Am Nachmittag öffneten wir für alle ehemaligen Schüler, Lehrer und Freunde der St. Georg-Schule unsere Türen. Der Andrang war riesig und wir freuten uns über das rege Interesse. Gern zeigten wir unsere schönen sanierten Räume und viele Gäste staunten, wie sich dieses Haus in den letzten Jahrzehnten doch verändert hat.

In unserer "kleinen" Aula konnten einige Exponate, Bilder und Dokumente bestaunt werden, die uns nach unserem Aufruf dankend von ehemalige Schülern zugesandt wurden. Auch unser hauseigenes Schulmuseum stand für alle Interessierten offen und wurde rege besucht.

Auch das Landschulmuseum Göldenitz war present. Und wer wollte, durfte mal nachsitzen und auf einer Schiefertafel das saubere Schreiben üben.

Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen (gebacken von Eltern aus den 2. Klassen) fanden sich viele ein, um noch einmal in Erinnerung zu schwelgen und sich auszutauschen.

 

Mittwoch, 11. Oktober 2017







Fotos: R. Niemann

 

Zu einem richtigen Geburtstag gehört natürlich auch eine tolle Geburtstagsfeier. Deshalb ließen wir heute unsere Ranzen zu Hause und trafen uns zu einem tollen Schulfest.

Wir begannen unser Fest mit zwei Liedern von Gerhard Schöne. Der Liedermacher Philipp Ohl-Tschech sorgte mit seinem bunten Programm für Kurzweil und Spaß. Am besten gefiel uns, dass wir bei vielen Liedern mitmachen konnten.

Im Mittelpunkt unseres Schulfestes standen natürlich traditionelle Spiele, wie z.B. Gummitwist, Hüpfspiele, Kirschkernweitspucken (heute mal mit Erbsen), Peitschkreisel, Dosenwerfen, Murmeln, Tauziehen, Dreibeinlauf und vieles mehr.

Eltern der 1. Klassen versorgten uns mit Geburtstagskuchen, der uns vorzüglich schmeckte. Wir danken allen fleißigen Bäckerinnen und Bäckern.

 

 

Dienstag, 10. Oktober 2017






Fotos: R. Nieman

 

Am 2. Tag unserer Schulfestwoche waren wir wieder auf den Spuren unserer Großeltern unterwegs und erkundeten, wie so ein Schultag früher aussah und was die Kinder damals spielten. Dazu besuchten einige Klassen das Landschulmuseum in Göldenitz oder nutzten unser Schulmuseum, das im Keller unseres Gebäudes sein Domizil fand.

Aber ein ganz besonderer Höhepunkt war am späten Nachmittag unsere Festveranstaltung in der Nikolaikirche. Hunderte von Eltern, Großeltern, Kindern und Freunden waren erschienen, um dem Festprogramm zu lauschen. Ca. 160 Kinder der 2., 3. und 4. Klassen bereiteten sich seit Monaten auf dieses Ereignis vor. Im Musikunterricht wurde gesungen, gespielt und getanzt. Die Klassen 3d und 4a erarbeiteten jeweils ein Theaterstück, das nun endlich zur Aufführung kam. Wir erfuhren von der Geschichte des Heiligen Georg und stellten gegenüber, wie Schüler früher lernten und wie es morgen vielleicht in unseren Schulen aussehen könnte. Ob Volkstanz oder moderner Tanz - die Kinder hatten ihre große Freude. Besonders stolz sind wir, dass wir am Schluss des Programms ein besonderes Lied darbieten konnten. Ein Lied, dass speziell für dieses einmalige Ereignis von Frau Karin Maßera komponiert wurde. Sie war selbst einmal Lehrerin an der St. Georg-Schule und lange Jahre Chorleiterin der "Kessen Früchtchen". Einen ganz, ganz lieben Dank richten wir deshalb an Frau Maßera für dieses besondere Geburtstagsgeschenk.

Der Senator für Soziales, Jugend, Gesundheit, Schule und Sport unserer Heimatstadt Rostock kam auch vorbei und gratulierte uns zu unserem Jubiläum.

Auch wenn die Technik nicht immer optimal war, die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler auf der Bühne ist immer spürbar gewesen. Dafür ein ganz liebes Dankeschön an alle Beteiligten.

 

Montag, 09. Oktober 2017




Fotos: R. Niemann

 

Nun ist es endlich soweit. Unsere Projektwoche kann starten. 
Lange haben wir auf diesen Augenblick gewartet.

125 Jahre sind kein Pappenstiel. Aber unserer Schule merkt man das gar nicht an. Frisch saniert zeigt sie sich von ihrer schönen Seite.

Am Morgen trafen sich alle Schülerinnen, Schüler und Lehrer, um mit einem gemeinsamen Lied unsere Projektwoche zu starten. Danach gingen alle in ihre Klassen, um zu forschen, nachzulesen, zu basteln u.s.w. Einige Klassen fuhren auch ins Heimatmuseum nach Warnemünde, um sich über das Leben der Menschen vor ca. 100 Jahren zu informieren.

Wie es wohl morgen weitergeht? Besonders aufgeregt sind schon einige Schülerinnen und Schüler, die am Nachmittag an der Gestaltung unseres Festprogramms beteiligt sind. Wir drücken allen Beteiligten ganz fest die Daumen und wünschen toi toi toi!